Andachten

Die nachfolgenden Andachten laden zum Auftanken und näheren Beschäftigen mit dem Wort Gottes ein. Mindestens einmal im Monat gibt es an dieser Stelle einen neuen Text. Wir wünschen gute Erkenntnisse und Anregungen sowie viel Freude beim Darüber-Nachdenken.

Das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden!

Jetzt hab ich sie vor mir. Strahlend und riecht beinahe noch frisch: Unsere neue Website. Ich gehöre zu den Auserwählten, die sie vor Veröffentlichung schon sehen dürfen – schließlich habe ich mitgearbeitet. Monatelange Entwicklung liegt hinter ihr (und uns). Und während ich mich so durchklicke, gehen meine Gedanken auf Wanderschaft: Wie wir zu Beginn des Jahres als Gemeinde entschieden, uns ein neues Aushängeschild im Internet zu geben. Wohl wissend, dass wir alle Laien auf diesem Gebiet sind. Aber auch wissend, dass wir Jemanden zur Seite haben werden, der dies nicht zum ersten Mal macht, der uns durch diesen Prozess führt, uns anleitet und uns an seinem Wissen und Können Anteil haben lässt (Michel, wir danken Dir!). Im Vertrauen auf...

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Andacht zu Römer 12, 2

Römer 12,2 Und stellt euch nicht dieser Welt gleich, sondern ändert euch durch Erneuerung eures Sinnes, auf dass ihr prüfen könnt, was Gottes Wille ist, nämlich das Gute und Wohlgefällige und Vollkommene. „… und bessere dich!“, rief mir ein Freund nach, als wir uns verabschiedeten. Es war scherzhaft gemeint. Und doch wurde ich nachdenklich. Kann ich mich selbst bessern? „Ändert euch“, verlangt auch der heutige Bibeltext. Wie soll das gehen? Habe ich das nicht schon oft vergeblich versucht? Wie viele gute Vorsätze, die am Anfang eines neuen Jahres in bester Absicht gefasst wurden, blieben schon kurz danach auf der Strecke? Können wir uns selbst ändern? Offensichtlich traut Gott uns viel zu, denn er fordert uns zur Erneuerung unseres...

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Andacht zu Philipper 2, 4–5

Philipper 2,4–5 Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben. Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild. Denkt nicht an euren eigenen Vorteil. Jeder von euch soll das Wohl des anderen im Auge haben. Nehmt euch Jesus Christus zum Vorbild. Philipper 2,4–5 (Hoffnung für alle) Der Bäckermeister hatte in unserem 300 Einwohner zählenden Dorf neben seiner Bäckerei noch einen kleinen Laden, bei dem viele Leute die meisten ihrer Lebensmittel kauften und so die Existenz des Bäckers und seiner Familie sicherten. Als dann die Supermärkte kamen und fast jeder im Dorf ein eigenes Auto hatte, musste er seinen Laden aufgeben. Die riesige Auswahl und die niedrigen Preise der anderen waren eine zu große...

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1. Petrus 5, 6–7

1. Petrus 5,6–7 So demütigt euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit. Alle eure Sorge werft auf ihn; denn er sorgt für euch. Einem 80-jährigen Mann wurde von der Bank das gewünschte Darlehen abgelehnt. Er fühlte sich gedemütigt und mutlos und wünschte sich den Tod. Das mag übertrieben klingen, doch vielen ergeht es irgendwie ähnlich. Wir Menschen tun uns schwer damit, mit Enttäuschungen umzugehen. Selbst Christen fragen, manchmal noch gezielter, warum Gott dieses oder jenes zulässt. Und wenn es keine schnelle Antwort gibt oder jemand besonders leidet, ist es mitunter ein längerer, teils schmerzlicher Prozess, Schicksalsschläge in Geduld annehmen zu lernen. Doch wir dürfen unsere Sorgen „auf Gott...

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Philipper 4, 8

Philipper 4,8 Was wahrhaftig ist, was ehrbar, was gerecht, was rein, was liebenswert, was einen guten Ruf hat, sei es eine Tugend, sei es ein Lob – darauf seid bedacht! Im Gespräch bei der Arbeit oder in der Gemeinde geht es oft um die Frage: Was sind die Ziele, was soll erreicht werden, welches Ergebnis wird angestrebt? Bei Weltanschauungen und Theorien, bei politischen Parteien und Firmenkonzepten wird gefragt, was erreicht werden soll. Manchmal stehen dabei eine Gewinnmaximierung oder das Rechtbehalten im Mittelpunkt. Wissenschaftliche Forschungen wollen zu einem besseren Leben verhelfen, das zu mehr Gerechtigkeit und weniger Leid, Krankheit und Unrecht führt. In unserem Glaubensleben dreht sich auch vieles um die Frage nach den...

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1. Könige 5, 9.12.14

1. Könige 5,9.12.14 Gott schenkte Salomo große Weisheit und Einsicht und ein Wissen, so unermesslich wie der Sand am Meeresstrand. Er verfasste 3000 Weisheitssprüche und 1005 Lieder. Aus allen Völkern kamen Leute, um Salomo zu hören, wenn er seine Weisheitsworte vortrug; alle Könige der Erde, zu denen der Ruf seiner Weisheit gedrungen war, schickten Gesandte zu ihm. König Salomo war zu seinen Lebzeiten ein weltbekanntes „Universalgenie“. Aber weder seine Königsherrschaft noch die überragende Weisheit, die ihn auszeichnete und mit der er regierte, hatte er sich mühsam erkämpfen müssen – beides war ihm von Gott geschenkt worden. (vgl. 1 Kön 3,4–14) Bibelleser greifen in der Regel gern zum Buch der Sprüche im Alten Testament, weil es einen...

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Johannes 17, 3

Johannes 17,3 Und das ist der Weg zum ewigen Leben: Dich zu erkennen, den einzig wahren Gott, und Jesus Christus, den du in die Welt gesandt hast.  „Danke, ich glaube auch an Gott.“ Mit dieser Antwort wurde häufig mein Angebot einer Missionsschrift abgelehnt, als wir im großen Missionsmonat in Berlin von Tür zu Tür gingen. Ich habe dann oft mutig nachgehakt: „Was wäre in Ihrem Leben anders, wenn Sie nicht an Gott glauben würden?“ Meist lautete die Antwort: „Was sollte denn da anders sein?“ Meine Reaktion: „Dann glauben Sie nicht wirklich an Gott.“ Das Schlüsselwort zum ewigen Leben heißt Erkennen. Das bedeutet mehr als zu kennen, mehr als alle biblischen Aussagen über Gott zu wissen, mehr als unser gedankliches Gottesbild genau an seiner...

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